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Forum Seelische Gesundheit

Sie wollen sselische Gesundheit fördern: (von links) Kitty Röske, Andrea Kaltenbach, Marion Mörsdorf, Rita Wagner, Eva Illing und Dr. Lisa Timpe

Südkurier 19.03.2026

Text und Bild: Aloisia Zell

 

Kult in Murg widmet sich dem Thema "Seelische Gesundheit"

Vielfältige Workshops in Murg zeigen Wege zur Selbstfürsorge auf und fördern den offenen Austausch. Die Teilnehmer schätzen die Form des Forums.

Seelische Gesundheit ist die Basis für ein erfülltes Leben, für Zufriedenheit und Resilienz. Dass jeder Dritte im Laufe seines Lebens von Burn-out oder einer Depression betroffen ist, verdeutlicht die Brisanz, zu klären, wie wir in Zukunft Krisen meistern werden und unsere Ressourcen stärken können. 20 Männer und Frauen waren der Einladung des Familienzentrums Kulturelles Leben Treffen (Kult) in Murg gefolgt.

Teilnehmer bringen sich ein

Das Kult-Team zum Forum Seelische Gesundheit hatte ein buntes und vielseitiges Programm zusammengestellt und die Teilnehmenden ermutigt, sich in einem geschützten Raum über Themen wie „Einsamkeit im Alter“, „Der Einfluss von Social Media auf das Zusammenleben in der Gesellschaft“ psychische Erkrankungen und vieles mehr einzubringen. Begleitet durch Lisa Timpe, Fachärztin für Kinder und Jugendpsychiatrie, wurde deutlich, dass es ein großes Bedürfnis gibt, sich auszutauschen, aber gerade auch dieses Forum eine große Offenheit möglich machte.

Die Themen der Workshops

In Workshops zur „Achtsamkeit und Meditation“ mit Andrea Kaltenbach, Wellnesstrainerin und Psychologische Beraterin, „Kreativem Schreiben als Selbsthilfe“ mit der Autorin und Seelsorgerin Kitty Röske, Stressbewältigung im Berufsalltag mit Coach Eva-Maria Illing und „Körperarbeit für mentale Stärke“ mit Physiotherapeutin Rita Wagner wurden Methoden vorgestellt, Selbstfürsorge zu praktizieren und die eigene Kompetenz, Herausforderungen zu bewältigen, zu stärken. Marion Mörsdorf vom Familienzentrum Kult wünscht sich Kontinuität für dieses Forum und freute sich über die überaus positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden.

Begleitet wurde diese Auftaktveranstaltung von Infoständen der Caritas Hochrhein, des Pflegestützpunkts des Landkreises Waldshut und des IBB – einer Anlaufstelle des Landkreises Waldshut für Menschen mit psychischen Erkrankungen und deren Angehörigen.